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Bereits zu Anfang des stationären Aufenthaltes begannen wir, uns Gedanken über die Versorgung meiner Mutter ün „der Zeit danach“ (will heißen nach dem Aufenthalt in der Psychiatrie) zu machen. Mein Hauptziel nach der Analyse der Ausgangssituation war, meine Mutter in den für sie gewohnten Bereich zu holen, damit sie dort den Rest ihres Lebens verbringen und in ihrer Umgebung sterben könne. Das in sich ist nun nicht ganz so einfach und wir sind verschiedene Möglichkeiten durchgegangen:

  • Variante 1: eine osteuropäische Haushälterin, die bei uns wohnt (Platz war genug vorhanden) und gemeinsam mit Frau H. und ggf. der Sozialstation die Versorgung meiner Mutter gewährleisten würde. Es wäre eine 2:1 Pflegesituation, die sowohl Frau H. wie der Haushälterin Rückzugsmomente problemlos ermöglicht hätte. Ausgegangen sind wir hier von der Notwendigkeit der Betreuung rund um die Uhr bei einer mobilen, sicher in der Körperpflege hilfsbedürftigen Person: dies wäre die von mir gewählte Strategie gewesen
  • Variante 2: Eine Person unter der Woche allein, ergänzt durch die Sozialstation am Wochenende (von 9 bis 18 Uhr, was eine für uns nicht tolerable Lücke gelassen hätte, da man einen Menschen mit einer wie bei meiner Mutter ausgeprägten Demenz nicht allein lassen konnte). Ebenfalls nicht tolerabel ist aus meiner Sicht die 1:1 Pflegesituation für die pflegende wie auch die gepflegte Person
  • Variante 3: eine Heimunterbringung: allein die Erwähnung dieser Möglichkeit hat mich zu Beginn aufschreien lassen. Aus dem Verlauf der Krankheit meiner Mutter heraus wurde sie jedoch notwendig, da das Ausmaß der körperlichen Pflegebedürftigkeit so ausgeprägt geworden war, daß es weder meiner Mutter noch der Pflegekraft zuzumuten gewesen wäre, unter solchen Bedingungen zuhause zu leben.